Twitter-Cards für multimediale Tweets

22. August 2012 | | kommentieren mehr
Twitter-Card - Expanded Tweet mit Instagram-Foto

Twitter-Card – Expanded Tweet mit Instagram-Foto

Twitter ist in Bewegung. Mitte 2010 führte der Kurznachrichtendienst Expanded Tweets für ausgesuchte Medienpartner ein. Jetzt folgte die dazu passende Twitter-Card für alle. Mit ihr werden multimediale Inhalte einer Website als Vorschau in Tweets dargestellt. Die Entwicklung wird teilweise beklagt. Immer unklarer werde die Abgrenzung gegenüber den Konkurrenten Facebook und Google+. Für Online-PR-Strategen hingegen ist die Twitter-Card eine hoch interessante Neuerung.

Bisher: Twitter-Card für ausgewählte Partner

Seit zwei Jahren kennt man das: Im Browser lassen sich Expanded Tweets durch Anklicken erweitern (aufklappen). Zum Vorschein kommen eingebettete Fotos von Instagram oder Videos von YouTube. Im Juni 2012 teilte Twitter mit, dass die Riege teilnehmender Partner erweitert wurde. Das Wall Street Journal, Time und die New York Times fanden Erwähnung. Eigenen Angaben zufolge zählt auch Spiegel online zu diesem Kreis.

Jetzt: Twitter-Card für alle

Jeder der genannten Dienste nutzt die Twitter-Card. In Kürze können das auch andere Seitenbetreiber tun. Das dahinter steckende Prinzip ist einfach. Wenige Zeilen HTML weisen Twitter den Weg zu Videos, Bildern und dem Text einer Seite.

Twitter-Card: Summary

Twitter-Card des Typs Summary

Mit diesen Informationen erzeugt der Kurznachrichtendienst die Inhaltsvorschau in seinen erweiterbaren Tweets. Dass die Twitter-Card nach und nach für alle Websites freigegeben werde, teilte Twitter im Juni mit.

Grundsätzlich existieren drei Varianten: Summary-Card, Photo-Card und Player-Card. Erstere stellt die meisten Informationen dar. Summary enthält Überschrift, Beschreibung, Vorschaubild und Angaben zum verknüpften Twitterkonto. Im nebenstehenden Screenshot ist das gut zu erkennen. Anders macht es die Photo-Card. Sie stellt das im Tweet verlinkte Foto in den Mittelpunkt. Die Player-Card kümmert sich um Video-, Audio- und andere Medieninhalte und deren Darstellung bei Twitter.

Twitter-Card für die Online-PR

Fakt ist, dass Twitter inhaltsreichere Nachrichten schaffen will. Seitenbetreiber können die Darstellung ihrer Inhalte jederzeit beeinflussen. Mit den Cards halten sie ein einfaches wie zielgerichtetes Werkzeug in der Hand. Es ist möglich, dass Twitter-Cards zukünftig Interaktion mit und Traffic für die eigene Website steigern. Online-PR-Strategen sollten die Möglichkeit nutzen und ihre Seiten mit den passenden HTML-Schnipseln ausstatten. Denn noch einfacher kann man seine Tweets nicht besser aussehen lassen.

Weiterführende Links

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Kategorie: Social Media

Über den Autor ()

Matthias ist der Gründer des Social-Media-Presseportals Pressehof. Er beschäftigt sich mit allen Themen rund um die Online-PR. Dazu zählen Social Media, Unternehmenskommunikation, Text, Bild, SEO-Grundlagen sowie Web- und Mobile-Apps. Im weiteren Sinn auch die allgemeine Entwicklung des Internets und seiner verschiedenen Zielgruppen.

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