Orthografie-Terroristen bedrohen Rechtschreibung und Reputation

Text gehört fest zur Online-PR und beeinflusst die Reputation

Text gehört fest zur Online-PR und beeinflusst die Reputation.

Die deutsche Sprache ist wunderschön. Große Dichter und die Welt bewegende Denker bedienten sich ihrer. Trotzdem haben wir ein Problem. Orthografieterroristen bedrohen das geschriebene Wort und beleidigen genervte Leser.

Herzlich Willkommen in der chaotischen Welt der online PR, des Marketing, der Schreibfhler, Zeichensetzugsfehler Deppen Apostrophen, Deppen Leerzeichen und Grammatikvergewalltigungen. Man glaubt es kaum. Gefährliche Sätze wie dieser lauern überall. Die Rechtschreibungsgangster jubeln sie uns, ohne mit der Wimper zu zucken, unter.

Dass sie damit jeden deutschkundigen Leser beleidigen, ist ihnen egal.

Explosive Rechtschreibung im Nebenzimmer

Wer glaubt, Orthografieterroristen lebten weit entfernt, irrt. Sie existieren mitten unter uns. In Familien, Vereinen, kleinen Geschäften, großen Unternehmen sowie in Werbe-, PR- und Marketingagenturen treiben sie ihr Unwesen. Ihre fehlerträchtigen Texte verseuchen weite Landstriche deutscher Sprach- und Schreibkultur. Vorsicht ist deshalb geboten. Der Kollege im Nebenzimmer könnte einer dieser verdeckt operierenden Falsch-Texter sein.

Reputationskiller Rechtschreibung

Jeder halbwegs begabte Deutschbenutzer erkennt es täglich: Hanebüchene Textgestaltung in Kombination mit Inhaltsleere ergibt furchtbaren Text. Besonderes Kennzeichen: viel zu viele Rechtschreibfehler. Oder fachmännisch: Orthografiefehler.

Im privaten Bereich mag das für einige Zeitgenossen ertragbar sein. Im professionellen Umfeld sind Orthografiefehler echte Undinger. Sie dürfen nicht passieren und müssen verhindert werden – koste es, was es wolle. Jeder, der Text veröffentlicht, sollte sich der Tragweite seines Tuns bewusst sein. Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Grammatikfehler wirken an offizieller Stelle nicht nur lächerlich. Sie sind es.

Achtung, diese Erkenntnis gilt nicht nur für gedruckte Erzeugnisse. Weiter und schneller verbreitet das Internet jeden noch so kleinen Fehler. Ein Komma, das wir vergessen, oder ein Doppel-S, das hätte scharf sein müssen: Es wird tausendfach kopiert und für die Ewigkeit gespeichert. Verstecken ist nicht drin.

Textfehler werden online gesehen, gelesen und erkannt. Die durch Online-PR mühsam aufgebaute Reputation wird dadurch gekillt. Wer nimmt ein Unternehmen ernst, das auf der Startseite seiner Website Fehler im Text versteckt? Wer nimmt Dienstleister für voll, die gegen Bezahlung schreiben und es trotzdem nicht professionell tun? Eben. Niemand.

Professionelle Dienstleister helfen gern

Nein, es ist nicht aller Tage Abend. Mit der Wahl des richtigen Dienstleisters lassen sich Probleme rund um Text und Rechtschreibung bzw. Orthografie aus der Welt schaffen. Oder noch besser: Sie entstehen erst gar nicht. Die Reputation, die man bei Kunden und Partnern genießt, wird es einem danken.

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Kategorie: Text

Über den Autor ()

Matthias ist der Gründer des Social-Media-Presseportals Pressehof. Er beschäftigt sich mit allen Themen rund um die Online-PR. Dazu zählen Social Media, Unternehmenskommunikation, Text, Bild, SEO-Grundlagen sowie Web- und Mobile-Apps. Im weiteren Sinn auch die allgemeine Entwicklung des Internets und seiner verschiedenen Zielgruppen.

Kommentare (2)

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  1. Hallo, vielen Dank für diesen Artikel, sehe ich ganz genauso. Die gestiegene Geschwindigkeit der Kommunikationsmedien sorgt für Kommunikationsdruck. Es muss heutzutage wesentlich mehr und schneller kommuniziert werden und das auf mehr Kanälen als vor z.B. 10 Jahren – gerade durch die ständige Online-Verbindung bei Social-Media- und Mobile-Marketing.

    Ich finde die Beobachtung dieser Entwicklung wichtig, denn es kann unserer Sprache in ihrer Qualität schaden, wenn zuviele dieser Fehler passieren. Sie verliert an Reichtum in der Möglichkeit, sich auszudrücken. Andererseits ist Manches an neuen Sprachtrends auch spannend. Sprache ist wie ein Lebewesen, sie entwickelt sich weiter mit unserer Kultur.
    … „Language is a virus“ singt Laurie Anderson.

    PS: kleiner Hinweis am Rande: im Satz „Wer nimmt ein Unternehmen ernst, dass auf der Startseite seiner Website Fehler im Text versteckt?“ ist ein „s“ zuviel versteckt. „Das“ nach dem Komma wird nur mit doppeltem „s“ geschrieben, wenn vorher im Anfang des Satzes eine Art inhaltliche Bedingung aufgebaut wurde.

    • Na endlich! Der erste Leser hat den Fehler bemerkt. ;-)

      Genau so ist es. Sprache und Schreibe entwickeln sich ständig fort. Ansonsten würden wir noch immer sprechen und schreiben wie vor 30, 40 oder noch mehr Jahren. Und das wäre – Fehler hin oder her – überhaupt nicht gut.

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