Online-Rechtschreibprüfung: Mit Duden zum fehlerfreien Text

31. Oktober 2012 | | kommentieren mehr
Online-PR-Praxis: Rechtschreibung

Rechtschreibung ist wichtig. Dudens Rechtschreibprüfung findet viele Fehler.

Nicht jeder Autor bemerkt die Rechtschreibfehler, die er produziert. Dabei ist es offensichtlich. Die deutsche Rechtschreibung nach Konrad Duden und der Fehlerteufel sind beste Feinde. Wo immer sie auftauchen, gibt es Ärger. Missverständnisse und Reputationsdisaster scheinen vorprogrammiert. Doch das muss nicht sein. Ein kostenloses Werkzeug zur Rechtschreibprüfung stellt die Dudenredaktion online zur Verfügung.

Rechtschreibprüfung im Browser

Die Suche nach Rechtschreibfehlern gestaltet sich einfach. Der zu prüfende Text wird in das Eingabefeld der oben verlinkten Seite kopiert. Anschließend startet der Klick auf „Text korrigieren“ die Prüfung des Textes. Erkannte Rechtschreibfehler werden farblich hervorgehoben. Klickt man eine markierte Stelle an, erklärt ein Hilfetext den entdeckten Fehler. Auch Vorschläge zur Korrektur sind an der Stelle zu finden. Dudens Korrekturhilfe findet kleine und große Patzer. Sie gibt Hilfestellung und weist den Nutzer kurz und knapp auf Baustellen und Lösungsmöglichkeiten hin.

Grenzen der automatischen Rechtschreibprüfung

Eines darf man nicht vergessen: Wie jede andere Rechtschreibprüfung hat auch die des Dudenverlags ihre Grenzen. Denn nicht alle Fehler werden erkannt.

Screenshot der Duden-Rechtschreibprüfung

Screenshot der Duden-Rechtschreibprüfung

Fehlende Kommata, Buchstabendreher oder sogenannte Deppenapostrophe (Beispiele: DVD’s, CD’s, AGB’s, FAQ’s) wurden im Test ohne Probleme moniert. Auch „Ich will, das dass das Pferd frisst.“ schockierte das Dudensystem nicht. Der Fehler im Text wurde anstandslos aufgedeckt. Schmerzen bereitete der Online-Rechtschreibprüfung ein ums andere Mal das Deppenleerzeichen. Im Test wollte der Online-Duden darauf einfach nicht reagieren.

Der links stehende Screenshot zeigt, dass der „Fehler Teufel“ nicht als Rechtschreibfehler erkannt wurde. Als Nutzer dieser – oder anderer – Korrektursoftware muss man das wissen. Der Duden-Algorithmus versteht Text nicht wie ein Mensch. Die beiden Substantive Fehler und Teufel werden zwar ohne Murren geprüft. Den (semantischen, logischen, inhaltlichen) Zusammenhang zwischen den Worten kann die Programmlogik (noch) nicht herstellen. Der Rechtschreibfehler wird somit nicht erkannt.

Rechtschreiber werden ernster genommen

Ob Blogger, Zeitungsfritze oder Online-PR-Redakteur: Jeder ist auf fehlerfreien Text angewiesen. Zum einen möchte der Profi seine Leser nicht mit Textbaustellen ärgern. Zum anderen will niemand als ahnungsloser Texter belächelt werden. Gerade Blogger, die oft über fehlende Akzeptanz klagen, sollten sich das auf die Fahnen schreiben: Rechtschreibung ist wichtig und trägt dazu bei, als Autor ernst genommen zu werden.

Profitipp: Die Podcasts und der Newsletter der Dudenredaktion sind gut aufbereitete Informationshappen für die eigene Weiterbildung. Abo-Empfehlung!

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Kategorie: Text

Über den Autor ()

Matthias ist der Gründer des Social-Media-Presseportals Pressehof. Er beschäftigt sich mit allen Themen rund um die Online-PR. Dazu zählen Social Media, Unternehmenskommunikation, Text, Bild, SEO-Grundlagen sowie Web- und Mobile-Apps. Im weiteren Sinn auch die allgemeine Entwicklung des Internets und seiner verschiedenen Zielgruppen.

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