Helden der Online-PR spammen Reputation kaputt

Spam ist Reputationskiller

Spam ist Reputationskiller

Es ist zum Ausderhautfahren. Wildfremde Helden der Online-PR nerven mit niemals bestellten Newslettern. Twitter-Follower ballern einem die Rübe mit unerwünschten Direktnachrichten weg. Google+-Nutzer laden über die Eventfunktion zu halbseidenen Webinaren und anderem Unfug ein. Was tut der Zwangskonsument? Er klickt auf Löschen und speichert die Absender als Nervensägen ab. Ziel verfehlt, Reputation versaut. Setzen, Sechs.

Reputationskiller

„Geht’s noch?“ möchte man diesen Kommunikationsgurus zurufen. Warum? Weil hier einiges falsch läuft. Erfolgreiche Online-PR ist Kommunikation – meist im Dialog, manchmal im Monolog. Eines sollte sie nie sein: ein nervtötender Quälgeist.

Doch genau dazu machen sie die Meister des E-Mail- und Social-Media-Spams. Sie überschreiten Rubicon, Elbe, Spree, Leine, Main und Saale in einem Aufwasch. Im heimischen E-Mail-Postfach wüten Sie anschließend ohne Rücksicht auf Verluste. Und sie schaffen vor allem eines: dass sie kein Mensch mehr ernst nimmt.

Online-PR ist nicht Spam mit E-Mails

Klar, die Verlockung ist groß. Man muss keine Reichtümer verschleudern, um an E-Mail-Listen zu kommen. Gerüchten zu Folge gibt es sogar Dienstleister, die dabei behilflich sind. Steht der Verteiler, drückt man entspannt aufs Knöpfchen. Im Anschluss rauschen Tausende E-Mails durch die Leitung.

Toll! Und alles nur, um die nächste Schwachsinns-Diätpille, das nächste Knalltüten-E-Book zu „Wie verdiene ich Geld im Internet?“ und ähnliches unters Volk zu bringen.

Online-PR ist nicht Spam in sozialen Netzwerken

Der professionelle Reputationsvernichter weiß, das E-Mail-MarketingSpam die Version für Weicheier ist. Hardcore-Müllverbreiter gehen einen Schritt weiter. Sie tummeln sich in sozialen Netzwerken und warten. Ja, sie warten. Und das tun sie geschickt. Sie warten, bis sie sich bei Zielpersonen eingeschleimt haben oder in Gruppen ihrer Wahl aufgenommen wurden.

Und dann, lieber Leser, schlagen sie zu. Ohne erkennbar Interesse gezeigt zu haben, erhält man plötzlich Werbebotschaften, Produktanpreisungen und Mega-Tipps. Weil man doch in der gleichen Gruppe sei. Ach so, ja eben, klar. Es ist zum Haare raufen.

Online-PR stärkt Reputation ohne Spam

Online-PR bedeutet, etwas zu sagen zu haben, wenn es etwas zu sagen geben sollte. Online-PR bedeutet auch, zur Stelle zu sein, wenn etwas gesagt werden muss. Und ja, Online-PR verbreitet ganz sicher Hinweise auf Arbeit, Produkte und Dienstleistungen. Allerdings ohne Massenspam, ohne Generve und ohne Marketing-Blabla.

Oder, liebe Leserinnen und Leser, stellen Sie sich in die Stadt vor die voll besetzte Eisdiele und schreien „Hey, ihr Säcke, ich habe eine neue Website!“? Eben.

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Kategorie: Online-PR

Über den Autor ()

Matthias ist der Gründer des Social-Media-Presseportals Pressehof. Er beschäftigt sich mit allen Themen rund um die Online-PR. Dazu zählen Social Media, Unternehmenskommunikation, Text, Bild, SEO-Grundlagen sowie Web- und Mobile-Apps. Im weiteren Sinn auch die allgemeine Entwicklung des Internets und seiner verschiedenen Zielgruppen.

Kommentare (3)

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  1. Markus Meier sagt:

    Herzlichen Dank für die klaren Worte. Der Artikel passt irgendwie perfekt zu Xing. Da gibt es sehr viele, bei denen diese Beschreibung voll zutrifft. :-)

  2. Ich kann Ihnen und Herrn Meier nur zustimmen – Spam kann definitiv nichts Gutes für ein seriöses Unternehmen bringen. Verärgerte Kunden und eine miese Reputation sollte niemand riskieren.

    Beste Grüße
    Lennart Sauter

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